Margit T. Schranner
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ausstellung rima 48/9

druckgrafik, 2011

Einst als peinliche Panne, als ärgerlicher Schönheitsfehler bei der Eröffnung des Stadthauses Ostfildern beklagt, ist das Netz aus Spannungsrissen im Gussestrich mittlerweile zum Markenzeichen der Städtischen Galerie geworden. Margit Schranner begibt sich auf Spurensuche, nimmt diese Bodennarben auf und erhebt sie zu ihrem künstlerischen Konzept. Der Gegensatz zum white cube der Architektur könnte spannungsreicher – wiederum im wörtlichen Sinn – nicht sein.

Die Sichtbarmachung von Gegensätzen im Gebäude, von Innen und Außen, Gegenwart und Vergangenheit ist das Thema von Margit Schranner. Dabei lotet sie die Grenzen zwischen Erinnern und Vergessen, zwischen Diesseits und Jenseits, Träumen und Wirklichkeit aus. Margit Schranner entwickelt eigens für die Städt. Galerie ein raumbezogenes Konzept.

Ausstellung in der Städt. Galerie Ostfildern vom 24. Juli bis 27. September 2011. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Bezug auf Anfrage.